Meine Mahara Seite(n)

An dieser Stelle will ich beschreiben, wie ich mein Konzept des Kurses "Grundlagen der Erwachsenenbildung" durch die Teilnahme an verschiedenen Angeboten im Rahmen des e|Zertifikats hier an der Hochschule München für das Wintersemester 2015/16 geändert habe.
Während und nach dem Kurs werde ich per Blogeintrag einen Erfahrungsbericht abgeben, ob das Konzept funktioniert hat und welche Änderungen mir für die Zukunft notwendig scheinen.

Dann blogge ich doch lieber

Nun habe ich mich dazu entschieden, den Bericht über das Seminar vollständig als Blogeinträge zu gestalten. Das hat auch damit zu tun, dass ich erst eine Weile nach dem Seminar tatsächlich dazu gekommen bin, meine Reflexionen dazu anzustellen. Aber auch damit, dass es über diesen Weg ziemlich leicht zu gestalten ist, meine Gedanken auf verschiedenen Seiten hier auf Mahara wiederzugeben.

Hier geht es zu den einzelnen Beiträgen:

  1. Der Anfang vor dem Anfang
  2. Das Ende nach dem Anfang
  3. Das Ende vor dem Ende
  4. Reflexionen – Teil 1 (Der Einstieg ins Seminar)
  5. Reflexionen – Teil 2 (Die erste Präsenzsitzung)
  6. Reflexionen – Teil 3 (Die Arbeit auf Moodle)
  7. Reflexionen – Teil 4 (Adobe-Connect)
  8. Reflexionen – Teil 5 (Die Prüfung)

Die genauere Beschreibung der angewandten Methodik werde ich nur in Bezug auf das Profil in Moodle (Gruppenbildung und Vernetzung), den umgedrehten Klassenraum und das aktive Plenum genauer ausführen. Allerdings ebenfalls als Blogbeitrag.

Anmerkungen zu ausgewählten Methodiken im Seminar:

  1. Gruppenbildung auf Moodle (Block "Noch gruppt es sich nicht so gut auf Moodle!" Unter Lehrmethoden und Tools hier).
  2. Profil und Vernetzung auf Moodle
  3. Das umgedrehte Klassenzimmer
  4. Ein aktives Plenum

 

Der Anfang vor dem Anfang (Details)

Veröffentlicht von Alexander Klier am 24. August 2015, 06:58

Wann fängt ein Seminar an? Wann fängt es für die Studierenden wirklich an? Diese Frage ist keineswegs trivial, denn bereits die Auswahl und Planung des Seminars – oder auch der Vorlesung – ist ja Bestandteil des großen Lernplanes während eines Studiums. Und auch für den Dozenten stellt sich die Frage, was er bereits vor Vorlesungsbeginn (oder Seminarbeginn) geklärt haben will um "wirklich" beginnen zu können.

Seminarzeiten

Für mich war eine der interessantesten Fragestellungen während meines erwachsenenpädagogischen Studiums die, wie sich diese zeitlichen Anteile im Seminar verhalten und wann der Beginn eines Seminars tatsächlich einen Beginn darstellt bzw. wie er zu gestalten ist, damit am Ende das rauskommt, was ich zu Beginn beabsichtige. Ich hoffe, das ist nicht nur eine nette Wortspielerei Zwinkernd.

Was hat das jetzt nun mit dem E-Learning zu tun? Oder gar mit dem Blended-Learning? Ganz einfach: Für mich war die Frage, ob das Seminar mit der Präsenzveranstaltung beginnt, oder ob es noch einen Vorspann gibt, immer zentral und wichtig zu beantworten. Geradezu paradigmatisch bringt es ja das Konzept des Flipped Classroom (hier ein Link auf die Wikipedia) auf den Punkt. Grob skizziert geht dies so: Man erklärt etwas vom Stoff vor der Lehrveranstaltung (in der Regel per Video) und nutzt dann die Zeit während der Lehrveranstaltung, um die richtigen Fragen zu stellen bzw. Themen zu vernetzen oder weiter zu vertiefen. Unter der Voraussetzung, dass die Studierenden den Film vorher angeschaut haben.

Den Anfang ausprobieren

Allerdings stellt sich die Frage – und hier geht es ans Ausprobieren des neuen Konzeptes – ob das auch als Vorbereitung auf die erste Präsenzsitzung funktioniert. Denn der Beginn des Seminars stellt einen ziemlich neuralgischen Punkt eines "interaktiven Notstandes" dar.

Insofern habe ich mich für mein Fallbeispiel hier auf Mahara (genannt neues Konzept) für eben jenes Konzept entschieden und ein kleines Video produziert, das hier zu begutachten ist. Einsetzen werde ich es vor meiner ersten Präsenz, quasi als Beginn vor dem Beginn des Seminars. Die Überlegung dahinter ist, damit trotz eines interaktiven Notstandes zu Beginn der ersten Präsenzsitzung relativ schnell thematisch loslegen zu können, weil sich die Studierenden gegebenenfalls schon einmal (als Profil) auf Moodle "gesehen" haben. Ich bin mal gespannt, ob es mir so gelingt, wie ich mir das im Moment vorstelle.

Das Seminarkonzept in einzelnen PDF Dokumenten

02 - Vorbereitung & PT 1.pdf

Dieses Dokument beschreibt die Vorbereitung im Sinne des Flipclassroom Konzeptes und den Präsenz Tag eins
459,8KB | Montag, 24. August 2015 | Einzelheiten

03 - Moodle.pdf

Dieses Dokument beschreibt die Tools und das Vorgehen während der Moodle-Phase.
354,8KB | Montag, 24. August 2015 | Einzelheiten

04 - Präsenztag 2.pdf

Dieses Dokument beschreibt das didaktische Vorgehen im Rahmen des Präsenztages zwei (Ergebnisse aus Moodle).
417,8KB | Montag, 24. August 2015 | Einzelheiten

01 - Beschreibung des Seminars.pdf

Dieses Dokument beinhaltet die Ausschreibung des Seminars.
528,9KB | Montag, 24. August 2015 | Einzelheiten

Das neue Konzept (Details)

Veröffentlicht von Alexander Klier am 11. August 2015, 06:45

Aufgrund der Teilnahme an verschiedenen Angeboten im Rahmen des e|Zertifikats habe ich mich dazu entschieden, das bestehende Blended-Learning Grundkonzept von mir (hier) anzupassen und durch neue Tools zu erweitern. Das neue Konzept hänge ich in einer nicht ganz so ausführlichen Fassung zum Download an.


Was ist das grundsätzlich Neue? Im wesentlichen habe ich zwei Elemente neu eingeführt.

1. Den Beginn vor dem Beginn der Präsenzphase, den ich schon immer über eine eigene Aufgabenstellung organisiert habe, werde ich nach der Grundidee eines "Flipped Classrooms" organisieren. Dazu habe ich ein kurzes Video erstellt (hier) das folgende Bestandteile enthält:

  • eine kurze Vorstellung, was im Rahmen des Kurses behandelt wird
  • Anregungen zum inhaltlichen Nachdenken
  • konkrete Fragen als Aufgabe für die erste Präsenzphase

2. Während der längeren virtuellen Phase wird es nach etwa der Hälfte der Zeit ein virtuelles Treffen im Klassenraum von Adobe-Connect geben. Diese Termin dient der Klärung noch offener Fragen oder auch weiterer notwendiger inhaltlicher Präzisierungen.

Ich habe ein solches Meeting über Adobe-Connect bereits in einem Seminar an der Uni Potsdam ausprobiert und alle Studierenden waren der Meinung, dass das eine tolle Bereicherung gewesen wäre, auch wenn es technisch noch nicht ganz so geklappt hat, wie ich mir das vorgestellt hatte. Aber wir werden ja sehen. Ich werde darüber natürlich berichten, sobald der Termin stattgefunden hat Lachend.

Screenshot aus Moodle (Details)

Dieser Screenshot eines Kurses von mir auf Moodle zeigt die Verbindung zwischen Präsenz und Onlinephase. Das Material bzw. die Links der verwendeten Inhalte wird bereitgestellt (1 & 2). Ein Feedback zur Sitzung kann abgegeben werden (3). Speziell geht es mir bei diesem Schritt aber darum, dass der Präsenztag reflektiert wird, die Ergebnisse der Reflexion dann bereits auf Moodle bereitgestellt werden (4).
Dieser Screenshot eines Kurses von mir auf Moodle zeigt die Verbindung zwischen Präsenz und Onlinephase. Das Material bzw. die Links der verwendeten Inhalte wird bereitgestellt (1 & 2). Ein Feedback zur Sitzung kann abgegeben werden (3). Speziell geht es mir bei diesem Schritt aber darum, dass der Präsenztag reflektiert wird, die Ergebnisse der Reflexion dann bereits auf Moodle bereitgestellt werden (4).

Das bisherige Konzept (Details)

Veröffentlicht von Alexander Klier am 11. August 2015, 06:42

Ich habe viel Erfahrung und eine langjährige Praxis bezüglich des Einsatzes von E-Learning, speziell im Rahmen von Blended-Learning Konstellationen. Meinen Lehrauftrag zum Thema "Politische Erwachsenenbildung" an der Uni Potsdam, den ich schon mehrere Jahre habe, konnte ich überhaupt nur über diesen Weg wahrnehmen und ausüben.

Folgende Grundkonstellation waren dabei mir für mich lange Zeit ausschlaggebend:

  • Zwei Tage (jeweils zu Beginn und zum Ende des Seminars) als Präsenztermin
  • Eine längere Phase virtueller Zusammenarbeit über die jeweilige Moodle Plattform, gestaltet als Social Learning Arrangement (als Gruppenarbeit)
  • Eine Abschlussreflexion, wenn notwendig eine Prüfung und schließlich die Benotung.

Es kam immer wieder der Wunsch unter den Studierenden auf, doch gegebenenfalls einen weiteren Termin zwischen den beiden Präsenzphasen anzubieten, um sich auszutauschen. Das war mir jedoch – insbesondere in Anbetracht eines nur zweistündigen Seminars – doch zu aufwendig. Insofern suchte ich nach einer weiteren Möglichkeit, dies gegebenenfalls auch virtuell anbieten zu können. Und was soll ich sagen: ich bin fündig geworden. Insofern habe ich mein Konzept deutlich verändert, was ich im hier im Blog näher beschreiben will.

Angaben zum Seminar (Details)

Auf dieser Seite mache ich ein paar stichwortartige Angaben zum Seminar:

Zielgruppe: Zielgruppe des Seminars sind Studierende speziell der Fakultät 11der Hochschule München. Aber auch sonstige interessierte Studierende, die das vielfältige Thema Erwachsenenbildung interessiert.

Studiengang: Bisher durchgeführt wurde das Seminar vor allem in den Studiengängen des QuB "Lebenslaufbezogene Soziale Arbeit" und "Angewandte Sozialwissenschaften".

Lernziel: Lernziel des Seminars ist es, einen Einblick in die vielfältigen Formen sowie die unterschiedlichen Träger der Erwachsenenbildung zu bekommen. Zudem geht es darum, anhand beispielhafter Konzepte die Besonderheiten und Unterschiede von Erwachsenenbildung (beispielsweise gegenüber der schulischen und beruflichen Bildung) zu beleuchten.

Inhalte: Folgende Inhalte sind stichwortartig Thema des Seminars:

  • Geschichte der Erwachsenenbildung
  • Nähere Klärung des Begriffs Erwachsenenbildung
  • Offene Fragen der Erwachsenenbildung
  • Zielgruppen der Erwachsenenbildung
  • Herausforderungen der Erwachsenenbildung
  • (Ausgewählte) Konzepte in der Erwachsenenbildung
  • Planung einer Erwachsenenbildung Veranstaltung

Der Link zum Einführungsvideo (Details)

Über diesen Link haben sie Zugriff auf das Einführung Video, das über den Hochschulserver gestreamt wird.

http://mediastream.hm.edu:8080/stream/videos/converted/6467/Lehrvideo_-_2._Versuch_mp4_1439451045.mp4

Analoges Social Learning (Details)

Social Learning ist keineswegs nur ein digitales Format. Es kann aber digital besonders gut abgebildet werden. Foto: Birkenkrahe - Screenshot unter den Bedingungen der Creative Commons 3.0 (BY-SA). URL: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Screen_Shot_2014-04-12_at_23.46.27.png
Social Learning ist keineswegs nur ein digitales Format. Es kann aber digital besonders gut abgebildet werden. Foto: Birkenkrahe - Screenshot unter den Bedingungen der Creative Commons 3.0 (BY-SA). URL: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Screen_Shot_2014-04-12_at_23.46.27.png

Creative Commons Lizenz

Creative-Commons-Lizenz

Grundlagen der Erwachsenenbildung von Alexander ist mit einer Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported 3.0 Unported Lizenz ausgestattet.

Jede der Bedingungen kann aufgehoben werden, sofern Sie die ausdrückliche Genehmigung von Alexander dazu erhalten.

Schlagworte: e|certificate, Konzept, Erwachsenenbildung, Kurs, Blended-Learning
908 Ansichtsbesuche von 11. August 2015 bis 17. Dezember 2017