Analyse SW von Metabo SBE900 (Wagner)

Erster Eindruck (Details)

Made in Germany

Gussfehler am vorderen Teil

Seriennummer 4100055440 gut sichtbar (eingelasert?)

vorderer Teil für Halterung grob nachbearbeitet

Kabeleingang gelagert

Kabellänge ca. 3,6 m

Schalter rasten gut und hörbar ein: Richtungswahl

Übersichtliche Anordnung, aber man muss umgreifen zum Einstellen

Gewicht:

Kanten: leicht gratig, etwas unregelmäßiger Verlauf (aber <0,5 mm); etwas Luft am Kabelausgang

Bohrfutter macht wertigen Eindruck: massiv, suaber gerändelt, Klick-Rückmeldung, freilaufender Schutzring, gezahnte Backen

Schalter etwas wackelig

Anleitung eher mäßig: keine Stückliste

Soundcheck: gut dosierbar, wird laut, typischer, "sauberer" Klang

Hülle entfernen (Details)

5 Schrauben ähnlich Holzschraube, Kerndurchmesser ca. 3 mm x 18, Torx 20 entfernt

1 Schraube wie oben, allerdings Länge 37 mm

Keine Sicherung der Schrauben

Oberschale geht gut auseinander, kein Verklemmen

Kabelklemmung mit Schraube wie oben, aber Länge 20 mm --> blau  markiert

Material Schale PA6-GF30 mit TPE

Datumsuhr der Schale 10/2014

Kleine Gummipuffer L = 6 mm, D = ca. 5 mm zur beidseitigen Abstützung des Lagerblocks

Netzkabel entfernt durch leichtes Lockern der kleinen Schrauben am Schalter

Kohlehaltermodul entfernen (Details)

Clips am weißlichen Teil leicht mit Schraubendrehern auseinandergebogen, roten Ring abgezogen

Nur ein Kabelschuh abgesteckt, der andere verlötet --> nicht lösbar.

Achtung für Zusammenbau:

  • Nase zur Orientierung am weißen Teil muss oben sein, siehe Bild.
  • Der rote Ring ist nur fast symmetrisch: Der Bereich mit unterbrochenem Bügel und der eingegossenen Zahl 1 muss zum Schalter weisen (wenn es anders gerum gemacht wird, lässt sich das Gehäuse zwat montieren, aber der Schalter klemmt dann).

Weißlicher Ring ist nur gesteckt in Kontaktschuhe, mit zwei Schraubendrehern ohne größeren Kraftaufwand ausgehebelt (Position siehe Bild).

Getriebegehäuse demontieren (Details)

Drei Schrauben am Gehäuse T20 mit D und Gewinde wie bisher, aber Länge 47 mm und anderes Material (Edelstahl?)

Sichtbar werden zwei Lagerungen: Stift zeigt auf HJK INA HK 0810 ; das andere: INA K Slovakia HK 0609

Filz zur Geräuschdämmung des Schalters Bohren/Hämmern

Lager der Welle: Getriebeseitig CW 608ZT; Kollektorseitig CW 626ZT

Am Ende der Welle kollektorseitig fester Sitz durch 12-Eck mit leichtem Übermaß, Gummiring zur Dämpfung in grünem Gehäuse

Am Ende der Welle getriebeseitig Gummidichtung, genaue Passung, aber ohne größeren Kraftaufwand fügbar.

Lager sitzen fest auf Welle.

Elektronikmodul kann nach Abziehen des Gussrings und des roten Rings einfach abgehoben werden, ist aber nicht erforderlich.

Getriebe (Details)

Filz zur Dämpfung des Schalters abnehmen, roten Einsatz mit Federung und Drehscheibe herausnehmen.

Schlitzschraubenzieher und Schlüssel SW17 zum Verdrehen des Bohrfutters verwenden, Sicherungssschraube lösen.

Bohrfutter mit SW19 bzw. 17 abnehmen.

Langen Bolzen zur Verstellung 1./2. Gang ziehen --> Schaltgabel mit Kulissenführung kann entfernt werden. Die verschieblichen Zahnräder abziehen.

Seegerring entfernen, Lager mit Holzscheit sanft ausschlagen. Die Rüttelscheiben werden nun sichtbar. Achse rausziehen. Das Lager hat den Typ 6002 LUV.

 Schmierfett abstreifen (und aufheben).

Zusammenbau (Details)

Zuerst die Achse wieder einführen und mit Seegerring sichern.

Schaltgabel um Zahnradsatz legen, zusammen mit Bolzen einfügen. Dabei eher motorseitig mit Fingern fixieren und den Führungsbolzen leicht wegdrücken. Dann Schalter betätigen bis fixe Nase einrastet. Die gefederte Nase dient zum Einrasten.

Zwischenwelle in roten Korb mit Schalter stecken und dann gemeinsam montieren; ggf. Achse leicht drehen, um Einrasten der Zähne zu ermöglichen.

1059 Ansichtsbesuche von 21. September 2015 bis 17. Dezember 2017