Präsentationsportfolio (Energiewende Oberland)

Projektpartner und Aufgabenstellung

Unser Projektpartner, die Bürgerstiftung Energiewende Oberland (EWO) sieht sich als Unterstützer und unabhängiger Berater bei Fragen zur Energiewende für Gemeinden im Oberland. Das erklärte Ziel der EWO ist es, dass das Oberland sich bis zum Jahr 2035 selbstständig mit erneuerbaren Energien versorgen kann.

Vor diesem Hintergrund bestand die Aufgabenstellung darin, exemplarisch ein Energiekonzept für die öffentlichen Liegenschaften einer kleinen Gemeinde im Oberland - der Gemeinde Schwaigen - zu erstellen. Die Gemeinde sollte fähig sein, sich zu 100 % selbst, ausschließlich mit erneuerbaren Energien mit Strom und Wärme zu versorgen. Dieses Energiekonzept soll als Anregung für weitere Gemeinden im Oberland dienen, und somit einen kleinen Teil zum Klimaschutz beitragen.

Energieautarkes Schwaigen (Details)

Besuch in Schwaigen (v.l.n.r.): Titan Götz, Maximilian Rogers, Marina Waldmann, Simon Kozlowski, Hubert Mangold (Bürgermeister der Gemeinde Schwaigen), Stefan Drexlmeier (Leiter der Geschäftsstelle der Energiewende Oberland), Josef Kellner (Vorstandsvorsitzender der Energiewende Oberland), Karl Pirker
Besuch in Schwaigen (v.l.n.r.): Titan Götz, Maximilian Rogers, Marina Waldmann, Simon Kozlowski, Hubert Mangold (Bürgermeister der Gemeinde Schwaigen), Stefan Drexlmeier (Leiter der Geschäftsstelle der Energiewende Oberland), Josef Kellner (Vorstandsvorsitzender der Energiewende Oberland), Karl Pirker

Hintergrund

Die Energiewende ist in Deutschland durch das gesetzte Ziel des EEG 2014, bis 2050 80 % des Bruttostromverbrauchs durch erneuerbare Energien zu decken schon mal in die richtige Richtung gelenkt. Die Energiewende Oberland hat sich hier allerdings ein noch höheres Ziel gesetzt. Bis 2035 soll das Oberland zu 100 % aus erneuerbaren Energien versorgt werden. Nach dem Motto der EWO "Global denken - Lokal handeln" wurde am Beispiel Schwaigen ein System geplant, welches mit derzeitiger Technologie einen 100-prozentigen Autarkiegrad (bzgl. Strom und Wärme) möglich macht und dabei ausschließlich auf erneuerbaren Energien beruht.

Voraussetzungen für das Projekt sind ein lokales Nahwärmenetz und ein frei nutzbares Stromnetz.

Projektumsetzung

Das Projektteam, bestehend aus Studierenden der Fachrichtungen Erneuerbare Energien - Elektrotechnik, Energie- und Gebäudetechnik und Bauingenieurwesen, hat beispielhaft für die Gemeinde Schwaigen ein Konzept erstellt, wie und mit welchen Komponenten die öffentlichen Gebäude autark mit Strom und Wärme versorgt werden können.

Die folgenden Punkte wurden dabei bearbeitet:

  • Bedarfsermittlung für Strom und Wärme
  • Deckung des Bedarfs: Auswahl an Gebäudetechnik etc.
  • Justierung des Systems
  • Darstellung der Bedarfsdeckung über das Jahr hinweg und an interessanten Tagen in Form von Graphen
  • Wirtschaftlichkeitsbetrachtung
  • Bewertung des Projektergebnisses
  • Zusätzlicher Ausblick: Speichertechnologie Power to Gas

Kenndaten des Projekts

Autarkie Wärmeversorgung:

40 % BHKW

60 % Wärmepumpe

Autarkie Stromversorgung:

48 % PV

25 % Redox-Flow-Batterie (gespeichert aus PV)

27 % BHKW

Mit Hilfe unseres Systems wäre es nun möglich, die Gemeinde Schwaigen ausschließlich mit erneuerbaren Energien zu 100% autark mit Strom und Wärme zu versorgen.

Abschlusspräsentation mit Projektpartnern (Details)

(v.l.n.r.) Josef Kellner, Stefan Drexlmeier, Marina Waldmann, Karl Pirker, Hubert Mangold, Titan Götz, Maximilian Rogers, Simon Kozlowski
(v.l.n.r.) Josef Kellner, Stefan Drexlmeier, Marina Waldmann, Karl Pirker, Hubert Mangold, Titan Götz, Maximilian Rogers, Simon Kozlowski

Das Studententeam (Details)

das Studententeam
341 Ansichtsbesuche von 06. April 2017 bis 22. Juli 2019