Birgit Kerstin Benzin's Profilansicht: Auf zu neuen Ufern

Auf zu neuen Ufern

Veröffentlicht von Birgit Kerstin Benzin am 12. August 2015, 15:48

 

 

Der WSVB (Wassersportverein Benrath e.V.)

 

 

Nun ist es schon einige Jahre her, dass ich das erste WTP Modul belegt habe. Rückblickend erinnere ich mich gerne daran, weil es die von mir gewünschte Praxis in die wissenschaftliche Theorie brachte. Das dies in einer solchen Nachhaltigkeit passieren würde, war mir damals noch nicht klar.

Wir wurden mit den 10 Schritten des Heilsbronner Modells vertraut gemacht. In Kleingruppen durften wir diese dann anhand von eigenen Beispielen ausprobieren. Damals "kämpften" wir mit den gleichen Schwierigkeiten die mir in den nächsten Jahren immer wieder begegneten.

•Was ist ein Fall für die Beratung?

•Welche Frage möchtest Du für Dich geklärt haben?

•Was tun bei all zu schnellen Lösungen durch die Berater/Innen?

•Warum ist die Rückmeldung der Berater/innen im Schritt 4 so wichtig?

•Was tun wen der Fallgeber nicht zuhören kann? 

Zunächst war es für alle anwesenden nicht leicht einen "geeigneten" Fall zu finden da alle die "Messlatte" sehr hoch legten. Wir dachten damals dass ein Fall ja schon ein großes Problem darstellen muss damit es sich lohnt eine Beratung in Anspruch zu nehmen. Aus heutiger Sicht verbergen sich m.E. dahinter Befürchtungen der Teilnehmer. Angst als nicht kompetent entlarvt zu werden, Angst sich vor anderen angreifbar und verletzlich zu machen, die Angst vor der eigenen Wertigkeit von Problemlagen. Allerdings geht es bei dieser Form der kollegialen Beratung gar nicht um den "Super Gau". Vielmehr können es immer wiederkehrende Fragestellungen sein wie z.B.: "Warum reagiere ich in der Situation immer..." (Intrapersoneller Konflikt). Oder aber auch Konflikte mit Kollegen/Innen (Interpersonelle Konflikte). Entscheidend ist für mich die Peergroup bei der Beratung, ich vermute das es daher zu einer höheren Bereitschaft kommt, Ideen und Lösungsvorschläge anzunehmen und umzusetzen.

 

Ich kann mich leider nicht mehr inhaltlich erinnern, allerdings weiß ich noch wie beschwingt die Fallgeberin im Anschluss der Beratung war. Wir, die Beraterinnen  waren überrascht  von dem tollen Ergebnis. Das Heilsbronner Modell hatte meine Neugierde geweckt und ich hatte primär beschlossen diese kollegiale Beratung auch meinem Kollegenkreis nahezubringen.  In der Zwischenzeit fanden die online Beratungen auf Kokom.net statt und ich wurde ein  immer größerer "Fan". Ich entschloss mich dazu, meinen FSJlern das Heilsbronner Modell als Beratungsform zu vermitteln. Dies geschah mit großem Erfolg und so habe ich in diesem Rahmen über 30 Beratungen durchführen lassen. Die Rückmeldungen waren durchweg positiv. Den Freiwilligen tat es gut sich selbst  als Profis Ihrer Situation zu sehen. Die Kollegiale Beratung wirkte sich immer positiv auf den Gruppenprozess aus, da sich die Teilnehmer/Innen im Moment der Beratung als vertrauensvolle und empathische Gemeinschaft erlebten.  Ich werde in einem weiteren Post auf meine Erfahrungen mit dieser Personengruppe intensiver eingehen.

 

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