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Reflexion auf das Seminar "Grundlagen der Erwachsenenbildung" (Teil 3)

Veröffentlicht von Alexander Klier am 04. Mai 2016, 06:36

Mit diesem Teil 3 setze ich meine Reflexion bezüglich des Blended-Learning Seminars Grundlagen der Erwachsenen fort. Inhalt dieses Beitrags ist die Arbeit auf Moodle. Hier geht es zum zweiten Teil.

1. Uiuiuiuiui - Moodle

Ohne Zweifel ist es entscheidend für den weiteren Seminarverlauf, dass der Einstieg und das Arbeiten auf Moodle klappt. Mit der Zeit habe ich deshalb meine Vorgehensweise geändert und in diesem Seminar noch einmal etwas völlig neues ausprobiert: neben dem einführenden Video, das eigentlich für die Zeit vor der Präsenzsitzung gedacht ist und eine Reflexion auf die Präsenzsitzung sollte es nun darum gehen, erst einmal das eigene Profil zu erkunden. Zusätzlich sollten die Studierenden vier Begriffe zu sich im Profil hinterlegen und erklären. Und daneben auch noch ein Bild hochladen, das jedoch nicht unbedingt das eigene Foto sein musste. Bei diesen Profilen handelt(e) es sich um sogenannte Tags.

2. Ahh - der bist du also

Erlebt habe ich mit dieser Aufgabe etwas völlig Neues: die Studierenden haben nicht nur bereitwillig mitgemacht, sondern waren auch äußerst witzig bzw. mitteilsam (jedenfalls zum Teil) was die Beschreibung ihrer Tags betraf. Es war so gelungen, dass ich mich selbst auch noch einmal offenbaren musste. Für mich war das ein wichtiges Erlebnis um noch einmal auch theoretisch über die wichtige Rolle eines Profils im Rahmen von Social Software zu reflektieren.

Die erste Aufgabe auf Moodle war eine Aufgabe, das eigene Profil zu vervollständigen. Hier das Ergebnis anhand eines Screenshots meines eigenen Profils. Die Ausführungen der Studierenden dazu waren meistens sehr viel länger und zum Teil witzig, ironisch aber eben auch informativ.
 

3. Gelungene Gruppenarbeit

Ein zentraler Teil der Arbeit auf Moodle ist für mich die Vergabe von Themen, die in Gruppen bearbeitet werden dürfen. Dabei erfolgt die Auswahl auf freiwilliger Basis, d.h. nach Interessen der Studierenden. Die inhaltlichen Vorgaben sind relativ grob, genauso wie ich eigentlich sehr wenig an Literaturvorgaben gebe, weil ein Teil des Gruppenauftrags darin besteht, dass sich die Studierenden selbst an die Literaturrecherche machen. Erfahrungsgemäß funktioniert das sehr gut, mit all den Schwankungen, die Gruppenarbeit ebenso aufweist. Das gilt natürlich auch für die Gruppen insgesamt, d.h. es gab aktivere und finstere Gruppen und welche, die sich nicht ganz so leicht haben, ihre Arbeit zu organisieren.

Insgesamt aber ist die Gruppenarbeit auch in diesem Seminar außerordentlich gut geglückt. Das war am Ergebnis, nämlich der Präsentation der Gruppenergebnisse in Form eines aktiven Plenums in der zweiten Präsenzsitzung deutlich zu sehen. Ich glaube, dass auch die Wertschätzung dadurch, dass sie präsentieren dürfen, ein echter Motivationsfaktor ist. Doch für zentral halte ich den Umstand, dass ich den Studierenden Bearbeitungsrechte auf Moodle eingeräumt habe, so das sie ihre eigenen Gruppen über Moodle verwalten und administrieren konnten. Was zumindest für drei Gruppen ziemlich gut geklappt hat und bedeutet hat, dass sie die verschiedenen Instrumente, die Moodle bereithält, selbst genutzt haben.

Einige der Gruppen haben ihre Kompetenz, nämlich auf Moodle selbst die Instrumente nach ihren Bedürfnissen anwenden zu können, für ihre Arbeit sinnvoll und aktiv verwendet.

 

4. Virtuelle Präsenz und Prüfungsvorbereitung

Zum zweiten Mal habe ich in diesem Kontext Adobe-Connect ausprobiert. Das werde ich im nächsten Blogbeitrag noch einmal gesondert behandeln. Es gab aber noch einen weiteren wichtigen Part, den Moodle gespielt hat: die Vorbereitung auf die Prüfung. Aber auch das werde ich in einem gesonderten Blogbeitrag behandeln.

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